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Politischer Anstoß: "Die Europäische Außen- und Sicherheitspolitik in der Ukraine Krise"

Europa

Am 29. April 2014 hatten wir Gelegenheit, die Ukraine-Krise im Rahmen des „Kritischen Anstoßes“ gemeinsam mit einem Redakteur der Zeitschrift "GegenStandpunkt" zu diskutieren. Damit hat sich der Diskussionsbedarf zur immer bedrohlicher anmutenden Situation in der Ukraine aber noch lange nicht erschöpft. Am 6. Mai steht daher der zweite "Politische Anstoß" 2014 mit dem Thema: Steht Europa vor einem neuen Krieg? Die Europäische Außen- und Sicherheitspolitik in der Ukraine-Krise auf dem Programm. Dieses Mal wollen wir einen stärkeren Fokus auf die Rolle der Europäischen Union in diesem Zusammenhang legen. 

 

Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU steht vor der Frage, wie sie nach dem Umbruch in Kiew ihre Beziehungen zur neuen Regierung und Russland gestaltet. Die 27 Mitgliedsstaaten und die EU-Institutionen sind in einem schwierigen Abstimmungsprozess: Auf der einen Seite vertieft die EU ihre östliche Partnerschaft mit der Unterzeichnung des politischen Teils des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine. Auf der anderen Seite gibt es politische und ökonomische Bedenken gegenüber Sanktionen gegen Russland. Die Ukraine-Krise ist nicht zuletzt auch ein Testlauf für den jungen diplomatischen Dienst der EU unter Catherine Ashton. 

 

Die Europäische Außen- und Sicherheitspolitik in der Ukraine Krise 

Dienstag, 6. Mai 2014, 19.00 Uhr 

Martin-Luther-Universität, Hörsaal XV im Melanchtonianum 

(Universitätsplatz) 

 

Gemeinsam mit Experten wollen wir diskutieren: Wie kann die Europäische Union der Ukraine-Krise begegnen? Wie verändert die Ukraine-Krise die außen- und sicherheitspolitischen Abstimmungs-prozesse der EU? Wie beeinflussen die USA und die NATO den Kurs? Welche Rolle spielen die anstehenden Europawahlen?

 

Es diskutieren: 

  • Dr. Rolf Mützenich, stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für Außenpolitik, Verteidigung und Menschenrechte 

  • Prof. Dr. Johannes Varwick, Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 

Moderation: Arne Lietz, SPD-Kandidat für das Europäische Parlament in Sachsen-Anhalt 

 

Die Veranstalter bitten alle Besucherinnen und Besucher um einen respektvollen Umgang in der Diskussion. Störungen können im Rahmen der Anwendung des Hausrechts zu einem Ausschluss von der Debatte führen.