Jusos Saalekreis
 

PressemitteilungenVerlängerung der Atom-Laufzeiten belastet regionale Energieversorger

Victoria Schmid, Mitglied des SPD-Landesvorstandes

Die Jusos Saalekreis sprechen sich auch im Sinne der Stärkung der regionalen Energieversorger gegen eine Verlängerung der Kernkraftlaufzeiten aus.

Durch eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke drohen Stadtwerken und unabhängigen Versorgern Wettbewerbsnachteile im Energiemarkt. Durch die Verlängerung der Restlaufzeiten von Kernkraftwerken würden Marktanteile und die Marktkonzentration im Strommarkt zementiert und mehr Wettbewerb durch kleinere und neue Marktanbieter behindert. Größere Mengen relativ kostengünstig produzierter Atomenergie erschweren zudem Investitionen in moderne und flexible Energietechniken von Stadtwerken oder neuen Energieanbietern und blockieren somit auch Innovationen. Die derzeit von der Bundesregierung erwogene Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken bis über das Jahr 2022 hinaus ist also neben Sicherheitsaspekten und ungeklärten Endlagermöglichkeiten auch aus Sicht der Förderung dezentraler und regionaler Energieversorgung abzulehnen.

Veröffentlicht am 09.04.2010

 

UmweltJusos besuchen CCS-Pilotanlage "Schwarze Pumpe"

Arbeitskreis Ökonomie und Ökologie der Jusos besuchte CCS-Pilotanlage und Kohlekraftwerk „Schwarze Pumpe“
Am Samstag, den 20. Februar 2010, besuchte der Landesarbeitskreis Ökonomie und Ökologie des Juso-Landesverbandes Sachsen-Anhalt die CCS-Pilotanlage „Schwarze Pumpe“(Carbon Dioxide Capture and Storage – CO2 Abscheidung und Speicherung) von Vattenfall.

Veröffentlicht am 23.02.2010

 

Arbeit und WirtschaftDer Landesarbeitskreis Ökonomie und Ökologie trifft Gerhard Miesterfeldt

Vorige Woche war der Landtagsabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Gerhardt Miesterfeldt zu Besuch beim Juso-Landesarbeitskreis (LAK) „Ökonomie & Ökologie“ und referierte zu den Themen EU-Wirtschaftsförderung, ÖPNV und die Arbeit des Wirtschaftsausschusses.

Veröffentlicht am 09.01.2010

 

BundespolitikSPD Bundesparteitag in Dresden wählt Sigmar Gabriel zum neuen Bundesvorsitzenden

Längst hatte Sigmar Gabriel den Parteitag gedreht. Längst hatte er die Mühsal, die Trauer und die Zweifel der Delegierten – jedenfalls für diese abendlichen Stunden – weggewischt. Die Leute wollten wieder jubeln, sich wieder freuen. „Mehr Basisdemokratie bedeutet auch mehr Arbeit“, rief er ihnen zu. Und wenn es schon welche gäbe, die die neue Führung nicht wählen wollten, dann sollten sie es an ihm auslassen und nicht nach einem Links-rechts-Schema vorgehen. Das galt Andrea Nahles, und in einem fast unbemerkten Zeitpunkt seiner Rede hatte die ihm ein Taschentuch gebracht.

Nahezu zwei Stunden hatte Gabriel geredet. Sodann rief er ein chinesisches Sprichwort in Erinnerung: „Wer nicht lächeln kann, soll keinen Laden aufmachen.“ Im Beifall ging das „Lasst uns wieder neue Läden aufmachen in Deutschland“ unter. Die Leute standen auf. Umarmungen auf der Bühne, mit Frau Nahles und Steinbrück und Müntefering. Schulterklopfen. Gabriel holte sich noch den Segen der Altvorderen ab – Hans-Jochen Vogel und Erhard Eppler. Der Jubel nahm das Wahlergebnis vorweg.

Veröffentlicht am 13.11.2009

 

BundespolitikSPD Bundesparteitag in Dresden

Eine neue Balance von Leistungsfähigkeit und sozialer Sicherheit wollen Sigmar Gabriel und Andrea Nahles gemeinsam mit der gesamten Partei entwickeln. Sowohl Licht als auch Schatten sehen sie im Rückblick auf die elf Regierungsjahre der SPD.

Veröffentlicht am 13.11.2009